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Thema: Bremsanlage ITR: Hersteller, Erfahrungswerte, TÜV usw.

  1. #46
    Eichhorns best friend! e.V. Vorstand
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    Avatar von SPY#-2194
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    Ganz ehrlich, das würde ich gar nicht erst versuchen. Nicht einmal, wenn das Auto nur Rennstrecke laufen soll und nie wieder einen Tüv sieht. Beim Thema Bremse bin ich intolerant, gegenüber bestimmten "Ideen".

    Ich muss mich noch mal ins Thema einlesen, was genau Tralle als setup fährt.

    Edit: Hat eigentlich jemals schon mal jemand versucht, die Bremsdrücke an den Entlüftungsnippeln zu messen!? Ich meine, dann könnte man schon mal die Mär beseitigen, dass OEM der Druck hinten gemindert wird.

    Nach meinen bisherigen Kenntnissen handelt es sich bei Hondas wirklich hnur um Bremsdruckverteiler und keine Druckänder. Lediglich bei den Bremstrommelvertielern sind wohl eine Art Rückschlagventil verbaut, die scheinbar für ein schnelleres Ansprechen der HA sorgen sollen.

    Die Drücke müssten sich doch recht einfach ermitteln lassen!?
    Geändert von SPY#-2194 (27.02.2015 um 11:49 Uhr)
    Benutzen, statt putzen!
    "Das ist nur optisch angerissen, da ist kein richtiger Riss."

    Der Programmierer der Autokorrektur ist ein Erdloch und soll sich ins Knie fügen!

  2. #47

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    Entweder auf neueres ABS mit EBV umbauen, oder auf Pedalbox mit Waagebalkensystem
    Alles andere ist doch nichts halbes und nichts ganzes.

    Das mit den Druckminderern vorne würde ich sein lassen, die Kurve für ideale Bremskraftverteilung passt da von der Krümmung her nicht zu, dann musst du, damit das Heck nicht gnadenlos überbremst, die Bremse so auslegen, dass bei schwächeren Bremsungen fast nur vorne gebremst wird und ab einem (relativ hohen) Bremsdruck die HA sehr spontan dazu kommt.
    Ich glaube nicht, dass sich das besonders gut fährt, oder kürzere Bremswege erzielt.
    Geändert von Steel (27.02.2015 um 12:21 Uhr)

  3. #48
    Renndienstverweigerer e.V. Mitglied Avatar von Tralien
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    Ursache für die Frage und die Suche nach sowas war, dass ich vorn und hinten die gleichen Beläge fahre aktuell: Ferodo 2500. Vorn mit ner 282 er D2 6 Kolben Bremse, hinten original. Hinten werden die Beläge nicht warm, bremst nicht bei kalten Belägen, quietscht ect. Das sagte mir als Laie, dass hinten zu wenig Bremskraft ankommt, weil die neue Bremse vorn alles nimmt. Das merkt auch der Laie beim fahren, dass das so ist. Jetzt Track hin oder her, Bremsweg hin oder her...natürlich erhöht sich der Druck insgesamt nicht, und wenn ich den Druck von vorn nach hinten verlagere, dann hab ich vorn weniger, ist auch klar. Aber hab ich denn hinten auch weniger wenn ich z.B. in die 2 Leitungen vorn 2 so Minderer einbaue und ein bisschen Druck weg nehme? Meinem Verständnis nach nicht, denn der Druck vom Pedal bleibt gleich, er geht nur nen anderen Weg, mehr nach hinten.....

    Ob wir da tatsächlich was machen bleibt mal offen, mich würde halt gern mal interessieren ob das so funktioniert, also rein technisch, und ob und wie man da was machen könnte wenn man denn wollte, ohne jetzt so Rally Zeugs einzubauen was mehrere 1000 € kostet. Denn 100 € fand ich jetzt nicht so viel um die Bremsbalance einstellen zu können.

  4. #49
    (R)ostdeutschland Avatar von Spoon
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    Und warum machst du hinten nicht einfach Beläge mit einem anderen Reibwert drauf?Die Bremse nimmt doch vorne nicht die "Bremskraft" weg, die Verteilung bleibt doch gleich (klar bremst die vorne besser aber die Verteilung sollte doch ca. bei VA:80%-HA:20% liegen)?

  5. #50
    Avatar von waterstrott
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    Die einstellbaren Bremskraftregelventile arbeiten nicht linear. Das ist das Hauptproblem. Fährt sich bestimmt "unschön" wenn das an der VA passiert.


  6. #51
    Motorsportler Avatar von raceteg
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    Zitat Zitat von Tralien Beitrag anzeigen
    ...natürlich erhöht sich der Druck insgesamt nicht, und wenn ich den Druck von vorn nach hinten verlagere, dann hab ich vorn weniger, ist auch klar. Aber hab ich denn hinten auch weniger wenn ich z.B. in die 2 Leitungen vorn 2 so Minderer einbaue und ein bisschen Druck weg nehme? Meinem Verständnis nach nicht, denn der Druck vom Pedal bleibt gleich, er geht nur nen anderen Weg, mehr nach hinten.....
    Hinten hast du bei gleichem Pedaldruck nicht weniger, da änderst du ja nix. Nur vorne nimmst du Druck weg und damit hast du dann insgesamt weniger Bremsleistung bei gleichem Pedaldruck.
    Anderer Reibwert ist nur eine Möglichkeit wenn die Differenz nicht so groß ist, aber durch die deutliche gestiegene Bremskolbenfläche vorne, verlagert sich das Verhältnis extrem nach vorne.

  7. #52
    e.V. Mitglied Avatar von feiny
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    Lol… eine Wissenschaft schon wieder daraus gemacht..… wenn du unbedingt meinst das du das "brauchst", dann nimmst einen Tilton Regler oder ähnliches! auf jeden fall was REGELBARES und klemmst da dran… da braucht man keine Tabellen, kein Studium, und keine Wissenschaftlichen Studien drüber. Ab auf die Rennstrecke, fahrend am Regler einstellen. Jenach Reifen, Aussentemperatur, Witterung und Bremsentemperatur kann es sogar sein das man mehrfach in einem Turn nachstellen kann/will/muss. Ich hab da die mit dem Roten Drehknopf in den Auto´s drin und es funktioniert alles prima.

    Einfach Irgendwelche Dinger zum reinstecken und mal pauschal Bremskraft runterregeln würde ich keinesfalls nehmen wie schon gesagt wurde.. das ist pfusch und zum teil lebensgefährlich. Ganz davon abgesehen das es in dem Fall einfach ein paar schärfere Bremsbeläge auf der Hinterachse reichen würden. Deine Bremse hinten wird einfach nicht warm aufgrund des erhöhtem Nickmoments durch die höhere Performance auf der vorderen Bremse, womit nun die Hinterachse noch stärker entlastet (angehoben) wird als es OEM eh schon ist.

    Wenn man schon so eine gute Bremse vorne hat macht man diese nicht SCHLECHTER nur um sie an die Miese Performance der Hinterachse anzugleichen sondern bringt die hintere auf das Niveau der vorderen oder aber macht das FW vorne härter wobei das wieder zu lasten der Traktion geht.

    Ein Stuffenlos einstellbarer Regler von Tilton z.b. kostet rund 200 euro und das ist dann ohne Vorstufen ect. ziemlich zuverlässig und effektiv.
    Geändert von feiny (27.02.2015 um 13:42 Uhr)

  8. #53
    Avatar von waterstrott
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    Ja richtig! Kannst du ihm nicht einen Belag für hinten mit bissigem Reibwert, auch kalt, vorschlagen?! Bitte kein EBC, das taugt nicht.

  9. #54
    Motorsportler Avatar von raceteg
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    Das funktioniert nicht mit höherem Reibwert, dieser hat nicht so einen hohen Einfluss und ich wiederhole mich gerne nochmal :-) durch die hohe Kolbenfläche ist das Verhältnis extrem nach vorne geschoben. Durch Beläge mit niedrigerem Reibwert (Starßenbelag) auf der VA nehm ich der vorderen Bremse auch wieder nur Leistung, also der gleiche Misst wie bei den Druckminderern. Richtig ist das was Feiny auch schon u.a. schrieb, HA anpassen mit passender Bremse zur VA
    Geändert von raceteg (27.02.2015 um 14:08 Uhr)

  10. #55
    Avatar von waterstrott
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    Ja David, da geb ich dir ja Recht. Eigentlich müsste er seine Bremse hinten ändern, aber der Reibwert geht genauso direkt proportional in das Verhältnis ein wie Kolbendurchmesser und Scheibendurchmesser. Die Frage ist halt nur ob man einem entsprechenden Belag mit den nötigen Eigenschaften findet.

    Als Beispiel:
    Der DS2500 ist mit einem Haftreibungskoeffizienten von 0,39 angegeben.
    Der DS1.11 mit 0,5.
    Das sind in diesem Fall eine Erhöhung um 28 Prozent. Das ist immens oder nicht?
    Nicht abgebildet hierbei ist der Temperaturverlauf oder andere Eigenschaften.
    Geändert von waterstrott (27.02.2015 um 15:01 Uhr)

  11. #56
    Motorsportler Avatar von raceteg
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    ja. etwas Wirkung zeigt das schon aber um nochmal die extreme Verhältnisverschiebung zu verdeutlichen. OEM ist das Verhältnis der Kolbenfläche 2,81:1 (also VA 2,81 mal größer wie HA). Bei D2 kenn ich die Größe nicht. Bei der AP (295) liegt aber das Verhältnis bei 5,41!

  12. #57
    Avatar von waterstrott
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    Sorry, aber da hast du einen kleinen Denkfehler. Bei einem Festsattel darfst du nur mit der halben Kolbenfläche rechnen. Das liegt daran, dass der Kolben im Faustsattel den doppelten Weg zurück legen muss.
    Und dann wird eins klar, dass die von AP scheinbar wissen wie man Bremssättel für eine spezifische Anwendung auslegt.

  13. #58
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    feiny, du weißt doch sicher die Kolbenflöche der 286er Anlage!? Damit wäre man ja schon mal eine Schritt näher an der Problemlösung.

    Edit:

    Fakt bleibt aber, dass es hinrisse wäre, sich eine "Monsterbremse" ins Auto zu bauen, um dann zu merken, haut nicht hin, also mindern wir mal deren Leistung.
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  14. #59
    e.V. Mitglied Avatar von feiny
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    Ähm… am ITR Funktioniert sogar die 8 Kolben 330er Tadellos. Das Problem ist nicht die Bremse in DIESEM Fall aber ich kann ja morgen mal so nen Kolben nachmessen wenn ihr unbedingt was zum Rechnen braucht habs gerade nicht im Kopf und bin auch zu Faul von der Couch aufzustehen und rüber zu fahren…

  15. #60
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    Gibt's da keine Datenblätter zu?

    Edit: Was ist denn das Problem bei Tralle, nach deiner Einschätzung? Hat mich halt auch gewundert, weil hier ja einige Leute deine Bremsen fahren, aber sowas habe ich halt bisher noch nicht gelesen. Zumal es auch noch die 286er Anlage ist...!?
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