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Thema: Bremsanlage ITR: Hersteller, Erfahrungswerte, TÜV usw.

  1. #1

    Standard Bremsanlage ITR: Hersteller, Erfahrungswerte, TÜV usw.

    Ich möchte mal ein paar Fragen loswerden bez. Bremsanlagen für den ITR, mal sehen vielleicht lässt sich in dem Thread ja auch ne kleine Sammlung machen.

    Wenn ihr keinen Bock habt die Fragen zu beantworten, könnt ihr ja evtl. zu den Stichpunkten im Titel kurz was schreiben, bezogen auf euren eigenen (kann auch ehemaliger sein) ITR. Ein Gewichtsvergleich wäre auch interessant.

    - Wie sieht es bei den Japanischen Herstellern aus, hat jemand eine Spoon- oder Endless Anlage mal ausprobiert? Was sagt der TÜV dazu?

    - Was genau ist der Unterschied zwischen Twinblock + Monoblock Anlagen?

    - warum bieten europäische Hersteller wie Brembo oder Movit für den ITR nur eine 17" Anlage an und dann nur für vorne? Wäre es nicht sinnvoll, die hinteren Bremssättel (prozentual gleich) ebenfalls zu vergrößern?

    - gibt es überhaupt was für den ITR was man hinten drauf tun könnte, was leichter/besser dosierbar ist als die Serienbremssättel?

    - Was ist eurer Meinung nach die beste Bremsanlage für die Einsatzgebiete Straße, Clubsport(Trackday) und Rennstrecke only?

    Bitte die Diskussion nicht so sehr auf die Beläge vertiefen, das hatten wir ja in letzter Zeit eigentlich oft genug. Es geht mir eher um die Sättel.

  2. #2
    RoVa-Racing.de Händler/Partner Avatar von ROVA
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    Standard

    Zitat Zitat von Steel Beitrag anzeigen
    Ich möchte mal ein paar Fragen loswerden bez. Bremsanlagen für den ITR, mal sehen vielleicht lässt sich in dem Thread ja auch ne kleine Sammlung machen.

    Wenn ihr keinen Bock habt die Fragen zu beantworten, könnt ihr ja evtl. zu den Stichpunkten im Titel kurz was schreiben, bezogen auf euren eigenen (kann auch ehemaliger sein) ITR. Ein Gewichtsvergleich wäre auch interessant.

    - Wie sieht es bei den Japanischen Herstellern aus, hat jemand eine Spoon- oder Endless Anlage mal ausprobiert? Was sagt der TÜV dazu?

    - Was genau ist der Unterschied zwischen Twinblock + Monoblock Anlagen?

    - warum bieten europäische Hersteller wie Brembo oder Movit für den ITR nur eine 17" Anlage an und dann nur für vorne? Wäre es nicht sinnvoll, die hinteren Bremssättel (prozentual gleich) ebenfalls zu vergrößern?

    - gibt es überhaupt was für den ITR was man hinten drauf tun könnte, was leichter/besser dosierbar ist als die Serienbremssättel?

    - Was ist eurer Meinung nach die beste Bremsanlage für die Einsatzgebiete Straße, Clubsport(Trackday) und Rennstrecke only?

    Bitte die Diskussion nicht so sehr auf die Beläge vertiefen, das hatten wir ja in letzter Zeit eigentlich oft genug. Es geht mir eher um die Sättel.
    - Ich hatte ne Rotora 4 Kolben Bremse am ITR, war super zufrieden, war ein zweiteiliger Sattel und ne 295mm Scheibe. War bei mir über ne Sondereintragung eingetragen, damals ging das noch recht einfach, heute wird das wohl schwieriger.

    - Zweitteilige und Monoblocksättel haben mittlerweile keine großen Unterschiede, kann man beide verbauen. Die Zweiteiligen kann man besser revidieren, und eine Brücke ist bei zweiteiligen Sätteln sinnvoll bzw. ein Sattel mit Mittelsteg, dann sind die genauso stabil wie Monoblocksättel, thats it.

    - Weil hinten ein größerer Sattel fast sinnlos ist weil nur ca. 20% Bremsverteilung hinten ankommt, somit ist die HA Bremse völlig ausreichend beim ITR, dient nur der Stabiliesierung beim Bremsen, verzögern tut der Wagen auf der VA, da beim Bremsen sowieso fast 85% des Gewichts auf die VA gedrückt werden.

    Mehr als 17" ist beim ITR nicht gefragt weil man eh nicht so große Felgen fahren will auf der Renne, deswegen muss man die Bremse auch unter kleinere Felgen bekommen, deswegen nur 17" bei den meisten.

    - Einen besten Sattel für die Rennstrecke gibt es nicht, alle Hersteller bieten was an was top ist. Wichtig ist keine gelochte Scheibe und gute Beläge. Bremssattel braucht keine Staubmaschetten haben wenn man ihn NUR für die Renne benutzen will. Der Sattel sollte groß sein für die Anlagengröße damit er mehr Wärme aufnehmen kann und er sollte stabil sein. Die Kolben sollten in Rotationsrichtung unterschiedliche Größen haben. 4 6 8 oder 12 Kolben ist auch fast egal.

    Festsattel ist Festsattel, da gibts nur noch kleine Unterschiede bei den großen Herstellern, die sind alle auf ähnlichem Niveau, der eine schwört auf das, der andere auf das.
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  3. #3
    hab dir liiieeeb Avatar von oli316
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    zur spoonbremse:


    hersteller nissin (wie oem);

    twinbloc

    besteht aus zwei teilen
    4 pötte (42.85 + 38.18 diameter)
    2,4 kilo statt 5,2 kilo

    monobloc

    besteht aus einem teil (verbindungssteifer als twin)
    auch 4 pötte (ein kleiner dann ein großer pro seite) 40.46 + 36.12 diameter
    2,6 kilo


    zur plug and play aussage von spoon (uk) selber:

    twinbloc: plug and play am dc2 96er spec (also 4 loch), brauchen aber größere bremsscheiben ... ich denke mal die normale 282mm vom itR (15" laut spoon uk; wären ja 381mm )
    plug and play am dc2 98er spec ITR brauch mind. 7mm spurverbreiterung ggf. also auch längere bolzen (damit oem felge drauf passt) aber da am besten ma panda fragen, der hat se drauf

    monobloc

    plug and play am dc2 98er spec brauchst aber ap1 beläge
    (laut spoon uk auch 16" bremsscheibe also 406mm )


    für mich alles andere als "plug and play" aber naja...



    spoonanlagen wurden schon in D eingetragen...ein problem "sollte" es also nicht sein... aber die angabe is ohne gewähr...tüvbestimmungen wechseln ja auch alle paar tage

    zum thread selber: ich würde an spys stelle vielleicht mal alles (beläge/sättel/scheiben etc.) in einen thread werfen und dann ansticken...wenns keine umstände macht ... und vielleicht mit ronny und konsorten die richtigkeit/vollständigkeit abquatschen...nurn vorschlag

  4. #4
    DC2.ch Mod-Team Avatar von Mr. Svonda
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    Zitat Zitat von ROVA Beitrag anzeigen
    Mehr als 17" ist beim ITR nicht gefragt weil man eh nicht so große Felgen fahren will auf der Renne ..
    ich denke Steel meinte da eher warum es nichts gibt was unter kleinere felgen als 17'' passt (?)

    AP hat sonst noch was feines, das unter 15'' passt
    .. und sonst halt das übliche welches in verschiedenen farben eloxiert an jeder strassenecke kriegst

  5. #5

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    Naja mir ging es eigentlich eher darum, warum die vordere Bremsanlage so stark vergrößert wird im Vergleich zur hinteren.

    Dass die Vordere größer sein muss ist ja klar, aber da gibt es ja von Werk aus schon ein bestimmtes Verhältnis zwischen vorne und hinten.
    Wenn ich jetzt die vordere Bremse noch größer mache, wird das Verhältnis doch noch viel krasser und ich hab hinten zu wenig Bremsleistung.

    Davon ab, die hinteren Sättel sehen ja nun nicht wirklich hochqualitativ aus, und sowohl Optik- als auch Gewichtsmäßig sollte da ja noch was gehen, evtl. auch in der Lebensdauer.
    Aber z.b. hinten ne Spoon Anlage und vorne ne dicke 17" zu verbauen sollte wegen der Kolbenanordnung ja auch nicht gehen, oder?

    ------------
    Gut dass ich nicht der einzige bin der von den Spoonanlagen so verwirrt ist

    Laut Spoon kann man die ja angeblich mit Originalbelägen fahren, aber wenns die original S2000 Beläge sind ist es ja auch ok, da hat man ja auch einiges an Auswahl.

    oli, wenn Bremsscheiben mit 15" angegeben sind, ist damit die minimale Felgengröße gemeint wo so eine Scheibe noch drunterpasst. 16" Scheibe würd also heißen man braucht mindestens 16" Felgen, der Scheibendurchmesser ist aber natürlich viel kleiner als 406mm.

    die 2,5kg Ersparnis bei den Spoon Sätteln gelten pro Sattel oder? Also insgesamt für die VA dann 5kg ungefederte Masse weniger.
    ------------------
    Was das Einsatzgebiet angeht, z.B. auf der Rennstrecke will ich ja eigentlich ne möglichst große Bremse haben, da wären die 17" dann interessant,
    aber wenn ich jetzt die meiste Zeit im Straßenverkehr unterwegs bin wären da ja eigentlich die ungefederten Massen wichtiger (was sie im Rennbetrieb natürlich auch sind).

    Es wär halt interessant für mich, ob es sich bei einer serienähnlichen Motorleistung überhaupt lohnt, ne 17" Anlage zu verbauen und damit das höhere Gewicht in Kauf zu nehmen, oder ob eine kleinere 16" oder 15" Anlage da nicht mehr Sinn macht.

    Was ich noch vergessen habe, hat jemand von euch schonmal ne zweiteilige Scheibe ausprobiert? Z.B. bei Movit bekommt man die soweit ich weiß direkt dazu (allerdings gelocht.... urgs), da spart man ja sicherlich nochmal einiges an Gewicht ein.

    Weiß niemand wie die aktuellen Prüfanweisungen für so ne Bremsanlage sind? In dem Fall werd ich wohl mal wieder hin und mich kompetent beraten lassen. Könnte mir vorstellen dass die dann wieder sämtliche Gutachten selber machen wollen und Qualitätsmanagementnachweise und Händlerverträge verlangen an die man eh nicht ran kommt...

    Vielen Dank schonmal für die Antworten

  6. #6
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    - Zur Verwindungssteifigkeit der zweiteiligen Sättel, die sind genauso verwindungssteif wie Monoblocks, das hat mit den Teilen nix zu tun, würden die sich verwinden bzw. verrutschen wäre das ein Unfall. Die Sättel sind so geschraubt das sie sich nicht verziehen, hab ich noch nie erlebt gesehen oder gehört und geht auch nicht.

    Einzig einen Steg in der Mitte sollten zweiteilige Sättel haben, dann sind sie dort auch stabil und drückts nicht zusammen.

    Meine Rotora Bremse passte unter 16" und hatte 295mm, ich glaube nicht das Spoon ne 380er oder 400mm Anlage verbaut, das sind die overall Maße, nicht die Scheibegröße.

    Die hat auch so plug n play gepasst, halt mit 16" Felgen und 35er ET.

    - Die Bremsbalance wird ja durch ne größere Scheibe vorne nicht verändert, die bleibt gleich, das liegt an den Belägen die man verbaut.

    D.h. einfach ausgedrückt, wenn du ne 400mm Bremse vorne mit Dove Seife verbaust und auf der HA ne 200mm Bremse mit DS3000er Belägen, bremst der vorne auch nicht besser.

    Hier kommt es auf die verwendeten Beläge an, was die Balance angeht. Die größere Bremse auf der VA wird lediglich standfester und langlebiger.
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  7. #7
    e.V. Mitglied Avatar von feiny
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    Zitat Zitat von Steel Beitrag anzeigen
    Weiß niemand wie die aktuellen Prüfanweisungen für so ne Bremsanlage sind? In dem Fall werd ich wohl mal wieder hin und mich kompetent beraten lassen. Könnte mir vorstellen dass die dann wieder sämtliche Gutachten selber machen wollen und Qualitätsmanagementnachweise und Händlerverträge verlangen an die man eh nicht ran kommt...
    Was möchtest du den genau wissen?

  8. #8

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    Zitat Zitat von feiny Beitrag anzeigen
    Was möchtest du den genau wissen?
    was man an Unterlagen braucht, bzw. was man prüfen lassen muss, um meinetwegen die Spoon Bremssättel mit §21 eingetragen zu bekommen (kein Teilegutachten/ABE halt).
    Zitat Zitat von ROVA Beitrag anzeigen
    Hier kommt es auf die verwendeten Beläge an, was die Balance angeht. Die größere Bremse auf der VA wird lediglich standfester und langlebiger.
    aber durch die größere Scheibe hab ich doch auch einen größeren Hebelarm und damit mehr Bremsmoment, oder nicht?
    Geändert von Steel (28.10.2010 um 20:40 Uhr)

  9. #9
    e.V. Mitglied Avatar von feiny
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    Zitat Zitat von Steel Beitrag anzeigen
    was man an Unterlagen braucht, bzw. was man prüfen lassen muss, um meinetwegen die Spoon Bremssättel mit §21 eingetragen zu bekommen (kein Teilegutachten/ABE halt).
    Wo fangen wir den da am besten an... bei Bremsen hört der Spass auf genauso wie bei noch so 2-3 Sachen in DE. Das heisst Bremsen eintragen ohne gültige Festigkeitsprüfung und mindestens EIN Teilegutachten ist Legal nicht möglich, und macht auch kaum noch einer ausser die, denen es egal ist ob sie in den Knast wandern im Fall der Fälle.. bei einem Unfall mit Personenschaden wird IMMER gemutmasst das mit einer Geprüften Bremsanlage die Person überlebt hätte und somit hast du die ganz grosse Brille auf wenn da was Schieff geht. Deswegen machen das nur noch absolut Schmerzfreie Menschen sowas denen alles egal ist.

    Soviel zu den Basics, kommen wir nun zu den Fakten Und zwar REIN LEGAL.. was irgendwelche Haubentaucher in irgendwelchen Hinterhöfen oder "Eitragungspezialwerkstäten" treiben interessiert mich jetzt nicht!!! ch rede vom Legalen Weg der auch im Falle eines Unfalls dich noch ruhig schlaffen lässt.

    Beispiel du hast da deine Spoon Anlage und willst diese TÜV Fähig machen.. grundsätzlich ist das kein Problem.. du brauchst dafür mehrere Sachen.

    Klar eine, und davon viel, lautet Geld.

    Aber gehen wir mal zum Anfang... als erstes musst du ein ISO Certifzierter und geprüfter Betrieb in DE sein damit du überhaupt erstmal das in Auftrag geben DARFST! Kostet zwischen 2500,- und 5000,- euro jenach Ausführung ect.

    Damit bist du dann schon mal berechtigt ÜBERHAUPT Irgendwelche Gutachten ect. in Auftrag zu geben.

    Dann geht es weiter.. nun willst du Produkt xxx Prüfen.. Beispiel Spoon.. jetzt muss gewährleistet werden das DU als Auftraggeber eine gleichbleibende Qualität und Erstazteilversorgung liefern kannst und auch Mitspracherecht in Entwicklung und Beschaffenheit der Werkstoffe zu diesem Produkt hast. Das musst du nachweissen in Form eines Vertrages mit dem Jeweiligen Produktionsbetrieb... also mit Spoon. Das heisst DU musst jetzt einen vertrag vorlegen in dem drin steht das DU von Spoon beliefert wirst als Hauptvertrieb.

    So damit hast du schon mal die ersten 2 Hürden genommen...

    Nun willst du ja das ganze prüfen lassen... das heisst im fall von Bremsen ->

    1. Festigkeitsprüfung auf Schwungmassenprüfstand
    2. Teilegutachten

    Hierzu musst du eine Bremse deiner Wahl einreichen inkl. Bremsklötze und Bremsleitungen. Und nun musst du vorgeben mit welcher Last diese geprüft werden soll. Besteht sie das nicht ist die Bremse i.A. und die Kohle weg. (Kosten hierfür rund 3000,- ohne den Bremsklotz Feuertest.) Nun Kommt es drauf an wie viel vertrauen du in deinem Produkt hast

    Beispiel, wir haben die kleinste Bremse für einen Civic EE/ED (1100kg Lastklasse) mit den Spezifikationen eines neuen Accord Kombi (über 2 Tonen) getestet! Je grösser die Spanne dazwischen desto grösser ist das Fenster das man später für die Teilegutachten nutzen kann. Und umso mehr zeigt das wie gut die Bremsen in Wirklichkeit sind.
    Bremsklötze werden einem feuertest unterzogen und müssen in 2x Facher Ausführung eingereicht werden. Diese Prüfung kostet allein schon rund 4000,- euro. Viele Hersteller umgehen diese in dem sie einfach Klötze zu ihren Bremsanlagen dazu verkaufen die bereits E geprüft sind.

    Hast du nun das alles geprüft und bestanden dann kannst du nun anhand dessen ein Teilegutachten auf ein Fahrzeug deiner Wahl erstellen lassen (ca. 1200,- euro) natürlich muss es ein Fahrzeug sein das in die Spanne der geprüften Lasten fällt! Hierbei werden, Einbau, Bremsverhalten, Maximalverzögerung und noch vieles mehr herausgefahren und geprüft.

    JETZT erst ist deine Festigkeitsprüfung gültig und kann auch zur Einzelabnahme oder auch für die Erstellung weiterer Teilegutachten unter Berücksichtigung der geprüften Maximallasten herangezogen werden.

    Vielleicht wird jetzt auch klar wie viel hinter dem einen oder anderem Produkt steckt das man auf dem ersten Blick irrtümlicherweise für untauglich hält... gerade bei Bremsanlagen ist das SEHR Umfangreich.

    Und eins sollte jetzt auch klar sein.. eine Eintragung ohne jegliche Prüfgrundlage wie die Festigkeitsprüfung auf einem Schwungmassenprüfstand ist LEGAL AUSGESCHLOSSEN!!

    Und das ist auch gut so, den hier geht es zum Teil schon mal ums eigene Leben!
    Geändert von feiny (28.10.2010 um 21:12 Uhr)

  10. #10

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    Zitat Zitat von feiny Beitrag anzeigen
    Geht nicht Legal! Einfach kurz und Knapp..ist zwar brutal aber es ist leider so... ich schreib mal die Fakten auf... dauert aweng.. mom
    jo okay^^ naja ist ja nichts neues, hab ich mir schon fast gedacht. Da bin ich mal gespannt.

  11. #11
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    Zitat Zitat von Steel Beitrag anzeigen
    was man an Unterlagen braucht, bzw. was man prüfen lassen muss, um meinetwegen die Spoon Bremssättel mit §21 eingetragen zu bekommen (kein Teilegutachten/ABE halt).

    aber durch die größere Scheibe hab ich doch auch einen größeren Hebelarm und damit mehr Bremsmoment, oder nicht?
    Teilweise richtig, aber ist auch hier Beläg und Reibkoeffizient abhängig. Abgeshen davon das der Hebelarm bei 282mm auf 295mm fast vernachlässigbar ist, kommt es hier eher auf den Reibwert der Beläge an.

    Wenn du z.B. den Hebelarm verlängerst bzw. die Scheibe vergrößerst, aber dann ein Stück Dove Seife in den Sattel klemmst, bringt dir der beste Helbelarm nix. Die Bremse(scheibe) ist größer dadurch verbessert sich die Standfestigkeit und die Hitzeabfuhr/aufnahme, die Balance (darüber hinaus verändert die sich eh immer beim Bremsen, je nach dem wie stark man bremst ist mehr oder weniger Gewicht auf dem Vorder bzw. Hinterwagen), beim Bremsen macht dann der Beläge bzw. der Reibwert.

    Hier kann man vorne wie hinten dann gleiche Beläge fahren wenn man will. Man kann aber auch kombinieren und die HA etwas sanfter machen, die dient wie gesagt nur der Stabilisation beim Bremsen, nicht der Verzögerung, jedenfalls bei Frontmotorfahrzeugen bzw. Fahrzeugen die nur 20-30% an der HA anstehen haben bzw. sehr Frontlastig sind.

    Ich spreche jetzt aus der Erfahrung beim EVO die einige (und ich gemacht haben) da wird an der HA meist nix geändert, die VA aber auf 6 Kolben und bis zu 400mm ungerüstet. Ergebnis, lässt sich prima bremsen und dosieren (je nach Belag).
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  12. #12
    hab dir liiieeeb Avatar von oli316
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    @steel

    das leidige spoonthema... jaja... ...also die gewichtsersparnis is per sattel (gefühlte einschätzung) meine waage is fürn po... aber ich versuchs nochmal ordentlich zu messen OEM--mono...hab das problem grad vor mir

    15" / 16" zoll is nich auf die felge bezogen... weiß auch nich was die meinen... beim mono brauchst auf jedenfall die größere bremsscheibe...und die dazugehörigen beläge....beim twin passt alles p&p (98er spec ; ) ich schreib die tage mal ein DIY ...ma gucken...


    @ronny

    also ich widersprech dir ja echt ungern... aber deine aussage ergibt für iwie kein sinn...selbst wenn ein zweiteiliges teil noch so fest verschraubt, verschweißt oder was weiß ich was ist; denke ich, ist ein teil aus einem teil verwindungssteifer(ER) als ein teil aus zwei teilen... rein molekular gesehen schon...ich sag nicht, dass der zweiteilige block nicht verwindungssteif ist, ich sag nur, dass dieser nicht so verwindungssteif ist wie ein monoteil... mal unabhängig ob nun bremssattel oder dergleichen..."ein" teil ist verwindungssteifer als ein "zweiteiliges" teil...meine meinung, alles andere entzieht sich meiner ach so kümmernden logik ...helf mir mal auffe sprünge, vielleicht hab ich auchn falschen denkansatz...


    zum bremsverhalten... wenn du einen dicken bremspott hast (oem dc2) ist es ein anderes bremsverhalten, als wenn du einen sattel mit 4 kleineren pötten hast (d2/ksport)...denn da verteilt sich ja drehmoment/ps der kraft auf die beläge/scheibe untereinander unterschiedlich... (ihr wisst ja trecka = hohes drehmoment / moped hohe drehzahl etc.; ich hab grad kein passendes beispiel weil ich hier laufend abgelenkt werde )

    also ich denke, dass man da gucken muss was auffe vorderachse an last rumgurkt... bestes beispiel ist bei snake; oem itr sattel = besseres bremsverhalten als D2 bremssattel... ich denke mal, dass man da gucken muss, was man für karre - mit welchem gewicht - wo braucht... ich hoffe ihr wisst, was ich meine und hau mir mal einer aufn hinterkopf, wenn ick totalen stuß grad zusammenfriemel

    @feiny: danke, dass du mir meine flügel gestutzt hast in sachen tüv

  13. #13
    e.V. Mitglied Avatar von feiny
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    Zitat Zitat von oli316 Beitrag anzeigen
    ... bestes beispiel ist bei snake; oem itr sattel = besseres bremsverhalten als D2 bremssattel...
    Frag ihn jetzt noch mal.... ich glaube jetzt hat er endlich verstanden warum seine ITR bremse am EE9 "besser" geht als die D2. Nicht weil die besser ist sondern weil die einfach nicht so schnell die Bremsleistung aufbringt wie die D2 somit eigentlich schlechter als die D2 aber Subjektiv natürlich für den Laien "besser".... ich weiss ist etwas hoch das ganze aber egal.. wollte es nur noch mal gesagt haben

    Und Flügel stutzen wollt ich nicht, du weisst es geht immer irgendwas... hier war aber gerade die Frage nach der Legalität aufgekommen und da muss man halt das eben so sagen wie es ist

  14. #14
    hab dir liiieeeb Avatar von oli316
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    hm ja... ich dachte mir ja auch, dass die D2 bremse - ich sag mal "zu gut" ist und "zu doll" zu beißt bei snake... deshalb sagte ich ja auch, dass die kraftverteilung wichtig ist... also haut sie da ein morzdrehmoment rauf oder verteilt sie kraft"leistung" eben anders... ich hätte anstatt "besseres" bremsverhalten halt "anderes" bremsverhalten schreiben sollen... wobei die D2 generell auch "kräftiger" zu beißen wird und die räder dadurch -ganz klar- die reifen dann schneller sich ein anqualmen...

    ich hatte das ganze in der problematik schon verstanden...


    wegen der kraftverteilung meinte ich gestern das, vielleicht unglücklich formulierte, beispiel mit dem kraftverhältnis beim trecka/moped

  15. #15

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    mal aus einem anderen thread von mir rauskopiert

    Also ich fahre die D2 Bremse in 286X26mm auf meinem ITR ,mit Original D2 Belägen und einer Bremsenkühlung.
    Der ITR ist leergeräumt und wiegt 1120kg.
    Ich fahre den ITR in Zolder auf der Rennstrecke mit Slicks auf 7X15 Rota Slipstream mit 205/50/15,mit 5mm Spurverbreiterung.
    Die Strecke in Zolder geht schon ordentlich auf die Bremse,und sie hält 1 Stunde am Stück fahren ohne Probleme,immer denselben Bremsdruck,kein Fading etc.ich bin sehr zufrieden mit der Bremse,würde die immer wieder nehmen.

    Mit 10mm Spurverbreiterung passen auch die OEM Integra Felgen.

    So,dann hat sich mal einer der 50 Leute hier gemeldet

    Fazit:ich würde jedem zu dieser Bremse raten,eine größere ist nicht nötig.

    PS:Ich fahre auf meinem DelSol eine K-Sport in 330X32mm und die ist kein deut besser wie die D2 in 286X26mm.
    Deswegen werde ich auch wieder zurückrüsten auf 286X26mm D2 Bremse (liegt schon zu hause)


    Und TÜV fähig ist diese Kombi natürlich auch im Hause AJR-Performance

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